Schweizer Köstlichkeiten

Nachdem ich vor einiger Zeit von einer positiven Geschmackserfahrung berichtet habe, möchte ich nun die Gelegenheit nutzen, um von Nahrungsmitteln zu erzählen, die für den Schweizer Gaumen als Delikatesse gelten, jedoch dem meinen nicht munden.

Da wäre zunächst die Vermicelles, eine Maronenmasse aus Esskastanien. Entweder man liebt sie, oder man hasst sie. Derzeit gehöre ich zur zweiten Kategorie. Hier ein Erklärungsversuch dafür: Die Masse wird durch ein Lochblech gedrückt und sieht dann aus wie braunes Spaghetti-Eis, wobei sich Geschmack und Konsistenz dieser beiden Nachspeisen erheblich unterscheiden. Diese Differenz kann von meinem Denken nicht umgesetzt werden.

Die zweite Eigenheit, die mir auf jedem Apéro begegnet, ist der Rimuss-Sekt. Heute habe ich ein kleines Schlückchen dieses “spritzig frischen Edeltraubensaft mit feinem Moscatogeschmack” probiert und für zu süß empfunden. Als Alternative gab es noch einen alkoholfreien Sekt, der im Geschmack eher herb und deshalb für mich geschmacklich angenehm war. Ungläubig habe ich dann beobachtet, wie dieses “kalorienarme und prickelnde Erlebnis” mit Himbeer-Sirup verfeinert wurde, damit es die richtige Süße erhält. Zum Glück lässt sich über Geschmack bekanntlich streiten.

bubbly von sxc.hu

Und welche Gaumenerfahrungen haben euch verblüfft? Ich freu mich über eure Kommentare!

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