Begegnung der Schweizer Art

Heute habe ich einen ausführlichen Spaziergang gemacht. Und wie ich da so meines Weges schreite, begegnet mir ein kleines Mädchen, das fröhlich vor sich hin springt und sich am Seilhüpfen versucht. Als wir uns treffen, schaut sie mich erwartungsvoll an und fragt mich auf perfektem Schweizer-deutsch (man möge mir verzeihen, wenn ich es hier nur annähernd richtig wiedergebe): “Moll, i cho scho guet Sail-gumpä?” Worauf ich ihr bestätige: “Ja, super!”. Während ich weiter laufe, denke ich so vor mich hin, dass mein “super” schon fast schweizer-deutsch geklungen hat.

In einiger Entfernung sehe ich, dass der Vater des Mädchens steht. Er war gerade damit beschäftigt, die kleine Schwester auf die Schultern zu nehmen. Als ich etwa auf gleicher Höhe mit dem Vater bin, höre ich, wie die Kleine von hinten aus voller Kehle diesem zuruft: “Die redet Hochdeutsch!”. Tja, somit war dann alles geklärt. Da muss ich wohl erst noch ein bisschen üben, bevor ich mein erstes Wort in Schweizer-deutsch korrekt aussprechen kann. Und eigentlich kann ich doch gar kein Hochdeutsch. Ich bin doch aus Baden-Württemberg. Tja, da konnte ich nur noch lauthals loslachen.

außer hochdeutsch

Eine Antwort zu “Begegnung der Schweizer Art”

  1. tobiast sagt:

    Hallo Christine… finde es immer lustig wenn du hier schreibst! hihi, und ich muss dann immer die Situation in mein Kopf nachstellen… hehehe, dann werden die noch lustiger! =)

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